Trinkwasser-Aufbereitung

Trinkwasser ist ein Lebensmittel

Unter Trinkwasser-Aufbereitung fallen die Bereiche der Enthärtung, Dosierung, Filterung oder physikalische Behandlung des Trinkwassers im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen. Trinkwasser ist ein Lebensmittel und muß daher auch als solches behandelt werden. Sämtliche durch uns angebotenen Systeme sind daher von verschiedenen Institutionen (TÜV, DVGW usw.) geprüft.

Enthärtungsanlagen arbeiten nach dem Ionenaustauschverfahren mit 2 Tauscherbehältern unter Beigabe von normalem Salz, welches je nach Wasserverbrauch nachgefüllt werden muß. Als Ergebnis erhalten Sie meßbar weiches Wasser. 8° deutscher Härte entspricht dem Härtebereich 1.

Sie benötigen keine entkalkenden Zusätze für Wasch- oder Spülmaschinen mehr, keine Boilerentkalkung, Sie schützen Ihre Armaturen, Rohrleitungen, Wärmetauscher oder Produktionsanlagen.

In letzter Zeit sind speziell bei Edelstahlrohren extremste Verkalkungen, zum Teil mit Totalverschluß einzelner Rohrabschnitte festgestellt worden, so daß in Regionen mit kalkhaltigem Wasser und Edelstahlinstallationen zur Enthärtung des Wassers geraten wird.

Der Stand der Technik erfordert zum Schutz sämtlicher eingebauter Armaturen in der Hausinstallation direkt nach dem Hauswasserzähler einen Feinfilter. Hierbei unterscheidet man Feinfilter bei welchen man ca. alle 6 Monate neue Filterkerzen einsetzen muß, oder Rückspülfilter, bei welchen durch umkehren der Flußrichtung beim Rückspülen (meist per Hand) das Filterelement gereinigt wird. Daher werden keine laufenden Kosten durch den Filterwechsel verursacht, die Filterfeinheit ist jedoch nicht so hoch wie beim Feinfilter.

Hierbei steht der Korrosionsschutz Ihres Rohrleitungssystems (hauptsächlich verzinkte Rohre) im Vordergrund. Um die verschiedenen Korrosionsformen und Ursachen verstehen zu können ist es wichtig zu wissen, daß die Zinkschicht eines Installationsrohres aus 4 unterschiedlichen Zinklegierungen besteht, ausgehend von der Reinzinkschicht an der Oberfläche bis hin zu der mit 20 – 30 % Eisenanteil in der Legierung bestehenden vierten Zinkschicht. Diese Zinkschichten werden innerhalb von 3-4 Jahren durch eine sogenannte Rost-Schutzschicht ersetzt, wobei hier die Betonung auf Schutzschicht liegt.

Diese Schutzschichtbildung kann durch ungünstige Wasserqualität (hoher Nitratgehalt oder Mischwasser), durch Material- oder Verarbeitungsmängel (Mischinstallation) oder/und durch schlechte Betriebsbedingungen (geringer Wasserverbrauch, zu große Dimensionierung oder zu hohe Temperaturen) ganz ausbleiben.

Durch den Einbau eines DVGW geprüften Dosiergerätes werden Mineralstoffzusätze in gesetzlich vorgeschriebenen Mengen dazu dosiert. Diese bauen eine Schutzschicht auf der Rohrinnenseite auf so daß die weitere Korrosion gestoppt wird. Die beste Wirkung der Dosierung wird erzielt nach einer DIN Rohrspülung.

Diese viel diskutierten Chemikalien (Mineralstoffzusätze aus Phosphaten und Silikaten) sind vom Rat der Europäischen Gemeinschaft und der Trinkwasserverordnung vom 12.12.1990 bis zu 40 mg SiO2/ltr. Wasser zugelassen.

Im nachfolgenden Artikel finden Sie eine Erläuterungen der Dosiermittel (Mineralstoffzusätze).

Fachartikel Grünbeck – Wasseraufbereitung (PDF, 500KB)

Physikalische Wasseraufbereitung

Diese Art der Wasseraufbereitung oder Behandlung wird in Fachkreisen und bei Kunden sehr kontrovers diskutiert. Der teilweise erfolgreiche Einsatz dieser Geräte und die vielen zufriedenen Kunden sprechen also auch für diese Möglichkeit, da hier das Trinkwasser in seiner Zusammensetzung nicht verändert wird. Leider waren und sind in diesem Bereich viele „unseriöse“ Firmen und Verkäufer auf dem Markt welche mehr oder weniger schnell wieder verschwinden, der Käufer bleibt jedoch mit seinem Gerät dann alleine.

Deshalb sollten Sie sich hier nicht an der Haustüre oder auf dem Wochenmarkt irgendein Gerät oder einen Magneten „andrehen“ lassen. Sprechen Sie den Fachmann an, welcher mit dem Lebensmittel Trinkwasser umzugehen weiß !!!

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